Datenschutzerklärung

Stand: Oktober 2026

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns ein wichtiges Anliegen. Nachfolgend informieren wir Sie gemäß Art. 13 und 14 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) darüber, welche Daten bei der Nutzung der Plattform TrafficDesk X verarbeitet werden, zu welchen Zwecken dies geschieht und welche Rechte Ihnen zustehen.

Verantwortlicher

Verantwortlicher im Sinne der DSGVO für die in dieser Erklärung beschriebenen Verarbeitungen ist:

Green Way Systems GmbH Im Rollfeld 40 76532 Baden-Baden Deutschland

Telefon: +49 (7221) 189 56 - 80 E-Mail: [email protected]

Handelsregister: HRB 744493, Registergericht Mannheim Vertreten durch die Geschäftsführung: Matthias Müller, Stephan Hess

Anfragen zum Datenschutz richten Sie bitte an die oben genannten Kontaktdaten.

Rollenverteilung bei der Datenverarbeitung

TrafficDesk X wird von Organisationen (Unternehmen und Behörden) für deren verkehrstechnische Aufgaben eingesetzt. Soweit Organisationen und ihre Nutzer Inhalte und Daten in die Plattform einbringen (z. B. Anlagen-, Konfigurations- und Betriebsdaten), verarbeiten wir diese Daten als Auftragsverarbeiter im Auftrag der jeweiligen Organisation auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags gemäß Art. 28 DSGVO. Verantwortlicher für diese Daten ist die jeweilige Organisation.

Diese Datenschutzerklärung betrifft die Verarbeitungen, für die wir selbst Verantwortlicher sind: die Bereitstellung und Absicherung der Plattform, die Verwaltung der Nutzerkonten, die Bearbeitung von Feedback (siehe Ziffer 15) sowie den Betrieb der zugehörigen Infrastruktur.

Gegenstand und Geltungsbereich

TrafficDesk X ist eine cloudbasierte Plattform zur Verwaltung von Verkehrsleitzentralen, Streckenstationen und Wechselverkehrszeichen. Die Plattform richtet sich ausschließlich an Unternehmen und Behörden (B2B). Nutzerkonten werden in der Regel durch die jeweilige Organisation des Nutzers eingerichtet und verwaltet. Diese Datenschutzerklärung gilt für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Nutzung der Plattform.

Kontodaten und Datenquelle

Bei der Einrichtung und Nutzung Ihres Nutzerkontos verarbeiten wir folgende Daten:

  • Name und E-Mail-Adresse
  • Passwort (ausschließlich als kryptografischer Hash gespeichert)
  • bei aktivierter Zwei-Faktor-Authentifizierung: ein verschlüsseltes Geheimnis sowie verschlüsselte Backup-Codes zur Prüfung des zweiten Faktors
  • bei Nutzung eines Passkeys: der öffentliche Schlüssel des Passkeys, eine Kennung des Anmeldeschlüssels, technische Angaben zum verwendeten Gerät sowie eine von Ihnen vergebene Bezeichnung. Der private Schlüssel verbleibt ausschließlich auf Ihrem Gerät und wird uns zu keinem Zeitpunkt übermittelt
  • optionales Profilbild
  • Organisations-, Team- und Rollenzugehörigkeit innerhalb der Plattform
  • sofern von einem Administrator eingetragen: die Mitgliedschaft in der Alarm-Verteilerliste sowie der Lese- bzw. Bearbeitungsstatus der an Sie gerichteten Alarmbenachrichtigungen

Wird Ihr Konto durch einen Administrator Ihrer Organisation angelegt oder eingeladen, erhalten wir Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse von Ihrer Organisation (Art. 14 DSGVO). Die Verarbeitung erfolgt zur Bereitstellung des Nutzerkontos und der Plattformfunktionen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).

Die Bereitstellung von Name und E-Mail-Adresse ist für die Einrichtung eines Nutzerkontos erforderlich; ohne diese Angaben kann die Plattform nicht genutzt werden. Alle weiteren Angaben sind freiwillig.

Sitzungs- und Protokolldaten

Bei der Anmeldung und Nutzung der Plattform werden zur Absicherung Ihres Kontos und zur Gewährleistung des technischen Betriebs folgende Daten verarbeitet:

  • IP-Adresse
  • Browser- und Gerätedaten (User Agent)
  • Zeitpunkt und Art sicherheitsrelevanter Ereignisse (z. B. Anmeldungen, fehlgeschlagene Anmeldeversuche, Abmeldungen und Sitzungswiderrufe, Passwortänderungen, E-Mail-Änderungen, Datenexporte und Kontolöschungen)
  • Beginn und Ende einer Sitzungsübernahme durch Administratoren (siehe unten)

Anmelde- und Kontoereignisse werden zu Nachweis- und Sicherheitszwecken protokolliert (Audit-Historie). Bei fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen wird zur Erkennung und Abwehr von Missbrauch auch die dabei eingegebene E-Mail-Adresse gespeichert, selbst wenn ihr kein bestehendes Konto zugeordnet ist. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an der Sicherheit und Missbrauchsprävention der Plattform (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) sowie die Erfüllung des Nutzungsverhältnisses (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).

Unabhängig von dieser Audit-Historie protokolliert die Anwendung ihren technischen Betrieb (Betriebsprotokolle). Darin werden Anmelde- und Kontoereignisse, Serveranfragen und Fehlermeldungen mit Zeitpunkt, Konto-Kennung und Anfragepfad festgehalten, um Störungen erkennen und beheben zu können. Die IP-Adresse wird in den Betriebsprotokollen der Anwendung nicht gespeichert; bei fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen wird dort auch die eingegebene E-Mail-Adresse nicht abgelegt. Die Betriebsprotokolle werden auf unseren eigenen Servern innerhalb Deutschlands geführt und an keine Dritten übermittelt. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse am sicheren und störungsfreien Betrieb der Plattform (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Davon getrennt protokolliert der Webserver, der der Anwendung auf unseren Servern in Deutschland vorgeschaltet ist, jede Anfrage (Zugriffsprotokoll) sowie auftretende Fehler (Fehlerprotokoll). Das Zugriffsprotokoll enthält:

  • Ihre IP-Adresse
  • den Zeitpunkt der Anfrage
  • die Anfragezeile (Methode, aufgerufener Pfad einschließlich der Abfrageparameter, Protokoll)
  • den HTTP-Statuscode und die Größe der Antwort
  • die zuvor besuchte Seite (Referrer) und die Browserkennung (User Agent)
  • den bei der Weiterleitung durch Cloudflare übermittelten Header „X-Forwarded-For“, der ebenfalls Ihre IP-Adresse enthalten kann

Zugangsdaten, die in der Adresse übertragen werden (z. B. API-Schlüssel, Token und Einmalcodes in den üblichen Abfrageparametern sowie der Code in Links zum Zurücksetzen des Passworts), macht der Webserver in Anfragezeile und Referrer des Zugriffsprotokolls unkenntlich. Einträge im Fehlerprotokoll, die sich auf eine Anfrage beziehen, enthalten ebenfalls Ihre IP-Adresse sowie Anfragezeile und Referrer, und zwar ohne diese Unkenntlichmachung. Zweck ist die Erkennung und Abwehr von Angriffen und Missbrauch (z. B. automatisierter Anmeldeversuche), die Fehleranalyse und die Sicherstellung des Betriebs. Die Protokolle des Webservers werden täglich rotiert und nach spätestens 14 Tagen automatisch gelöscht; sie werden weder in die zentrale Protokollablage übernommen noch in Datensicherungen aufgenommen und an keine Dritten übermittelt. Gehen von einer IP-Adresse wiederholt Angriffe oder missbräuchliche Zugriffe aus (z. B. viele fehlgeschlagene Anmeldeversuche), kann diese IP-Adresse automatisch vorübergehend, längstens für 24 Stunden, gesperrt werden; die hierfür gespeicherten Angaben werden spätestens nach 14 Tagen gelöscht. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an der Sicherheit und dem störungsfreien Betrieb der Plattform (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); die Protokollierung ist zugleich Teil unserer technischen Maßnahmen zur Sicherheit der Verarbeitung (Art. 32 DSGVO).

Zur Abwehr automatisierter Anmeldeversuche zählt die Plattform Anfragen an ihre Anmelde- und Kontofunktionen (z. B. Anmeldung, Einmalcode, Passwort zurücksetzen) je IP-Adresse. Dazu werden die IP-Adresse, die aufgerufene Funktion und ein Zähler kurzzeitig auf unseren eigenen Servern zwischengespeichert. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an der Sicherheit der Plattform (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Zur Unterstützung und Fehleranalyse können Administratoren vorübergehend im Namen eines anderen Kontos handeln (Sitzungsübernahme). Jede solche Sitzungsübernahme ist zeitlich begrenzt und wird protokolliert (welcher Administrator, für welches Konto sowie Beginn und Ende), sodass sie nachvollziehbar bleibt.

Zur Überwachung der VPN-Verbindungen, über die Streckenstationen sowie Prüf-, Wartungs- und Entwicklungsgeräte an die Plattform angebunden sind, ruft die Plattform alle 30 Sekunden den Verbindungsstatus unserer VPN-Server ab. Dabei werden je verbundenem VPN-Client dessen Gerätekennung (Zertifikatsname), die öffentliche IP-Adresse und der Port, über die der Client verbunden ist, die ihm zugewiesene VPN-Adresse sowie Verbindungsbeginn und letzte Aktivität gespeichert. Handelt es sich um ein von einer Person genutztes Gerät (z. B. ein Prüf- oder Wartungsgerät), können diese Angaben, insbesondere die öffentliche IP-Adresse und die Verbindungszeiten, personenbezogene Daten sein. Die öffentliche IP-Adresse ist nur für Personen mit plattformweiter Berechtigung zur Infrastrukturverwaltung (unser Betriebs- und Servicepersonal) einsehbar, nicht für Nutzer der Organisationen. Die Daten werden an keine Dritten übermittelt. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse am sicheren und störungsfreien Betrieb der Plattform und der angebundenen Anlagen, insbesondere daran, Verbindungsstörungen zu erkennen und zu beheben und nachzuvollziehen, welche Geräte aktuell verbunden sind (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Soweit Geräte unserer eigenen Beschäftigten betroffen sind, informieren wir diese ergänzend in unseren internen Datenschutzhinweisen für Beschäftigte.

Cookies

TrafficDesk X verwendet ausschließlich technisch notwendige Cookies, insbesondere zur Verwaltung Ihrer Anmeldesitzung, zur Abwicklung der Zwei-Faktor-Authentifizierung (einschließlich eines optionalen, auf 30 Tage befristeten Cookies für als vertrauenswürdig markierte Geräte), zur Speicherung Ihrer Spracheinstellung und zum Schutz vor Angriffen (z. B. CSRF). Zudem kann der vorgeschaltete Dienst Cloudflare (siehe Ziffer 18) im Rahmen von Sicherheitsprüfungen technisch notwendige Cookies setzen (z. B. „cf_clearance“ als Nachweis einer bestandenen Sicherheitsprüfung). Es werden keine Cookies zu Werbe-, Tracking- oder Analysezwecken gesetzt und keine Dienste Dritter zu solchen Zwecken eingebunden. Das Speichern von und der Zugriff auf Informationen in Ihrem Endgerät ist für die Bereitstellung des von Ihnen genutzten Dienstes unbedingt erforderlich; eine Einwilligung ist hierfür nicht erforderlich (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Für die optionale Kartenansicht (Google Maps) werden Informationen erst nach Ihrer ausdrücklichen Einwilligung in Ihrem Endgerät gespeichert bzw. abgerufen; Einzelheiten hierzu finden Sie unter Ziffer 9. Ebenso wird das Push-Abonnement für die optionalen Push-Benachrichtigungen erst nach Ihrer ausdrücklichen Einwilligung in Ihrem Endgerät gespeichert bzw. abgerufen (§ 25 Abs. 1 TDDDG); Einzelheiten hierzu finden Sie unter Ziffer 16.

Anmeldung über Microsoft Entra ID (SSO)

Sofern Ihre Organisation die Anmeldung über Microsoft Entra ID aktiviert hat, können Sie sich mit Ihrem Microsoft-Konto Ihrer Organisation anmelden. Dabei erhalten wir von Microsoft die zur Anmeldung erforderlichen Profildaten (insbesondere Name, E-Mail-Adresse und eine eindeutige Kennung). Umgekehrt werden im Rahmen des Anmeldevorgangs technisch bedingte Daten (z. B. Ihre IP-Adresse) an Microsoft übermittelt.

Anbieter ist die Microsoft Ireland Operations Limited, One Microsoft Place, South County Business Park, Leopardstown, Dublin 18, Irland. Eine Übermittlung in die USA an die Microsoft Corporation kann nicht ausgeschlossen werden; Microsoft ist unter dem EU-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert, sodass insoweit ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission besteht (Art. 45 DSGVO); ergänzend bestehen Standardvertragsklauseln (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO). Die Anmeldung bei Microsoft unterliegt den Datenschutzbestimmungen von Microsoft (https://privacy.microsoft.com).

Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist die Durchführung des Nutzungsverhältnisses (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Die Nutzung der SSO-Anmeldung wird durch Ihre Organisation vorgegeben bzw. freigeschaltet.

Prüfung auf kompromittierte Passwörter

Zum Schutz Ihres Kontos prüfen wir bei der Vergabe oder Änderung eines Passworts, ob dieses in bekannten Datenlecks enthalten ist. Hierzu nutzen wir den Dienst „Have I Been Pwned“ (haveibeenpwned.com) der Superlative Enterprises Pty Ltd, Australien.

Dabei wird zu keinem Zeitpunkt Ihr Passwort übertragen: An den Dienst werden ausschließlich die ersten fünf Zeichen eines kryptografischen SHA-1-Hashwerts übermittelt (k-Anonymitätsverfahren); der Abgleich erfolgt anschließend lokal auf unseren Systemen. Ein Rückschluss auf Ihr Passwort oder Ihre Person ist dem Dienst dadurch nicht möglich; es werden keine personenbezogenen Daten an den Dienst übermittelt.

Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an der Kontosicherheit und der Abwehr von Angriffen mit kompromittierten Zugangsdaten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Kartenansicht (Google Maps)

In der Streckenplanansicht können Sie optional zu einer Kartenansicht wechseln, die die Standorte der Streckenstationen und der auf ihnen montierten Wechselverkehrszeichen auf einer Karte darstellt. Für diese Kartenansicht wird der Dienst „Google Maps“ der Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, eingebunden.

Die Kartenansicht ist standardmäßig deaktiviert und wird erst geladen, nachdem Sie hierin ausdrücklich eingewilligt haben. Erst mit Ihrer Einwilligung werden Kartendaten von Google geladen; dabei werden technisch bedingte Daten (insbesondere Ihre IP-Adresse und der dargestellte Kartenausschnitt) sowie die Geokoordinaten der angezeigten Streckenstationen an Google übermittelt. Ohne Ihre Einwilligung findet keine Verbindung zu Google statt.

Anbieter ist die Google Ireland Limited. Eine Übermittlung in die USA an die Google LLC kann nicht ausgeschlossen werden; Google ist unter dem EU-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert, sodass insoweit ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission besteht (Art. 45 DSGVO); ergänzend bestehen Standardvertragsklauseln (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO). Die Nutzung von Google Maps unterliegt den Datenschutzbestimmungen von Google (https://policies.google.com/privacy).

Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO sowie § 25 Abs. 1 TDDDG für das Laden der Kartendaten in Ihrem Endgerät). Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, indem Sie die Kartenansicht in den Datenschutz-Einstellungen (im Seitenfuß unter „Cookie-Einstellungen“) wieder deaktivieren. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt. Ihre Einwilligungsentscheidung wird ausschließlich lokal in Ihrem Browser gespeichert.

Export von Schaltzustandsberichten (PDF)

Die Plattform ermöglicht es berechtigten Nutzern, Schaltzustandsberichte als PDF-Datei zu exportieren. Der Export wird serverseitig erzeugt; dabei verarbeiten wir folgende personenbezogene Daten:

  • Ihren Namen als exportierende Person; ist in Ihrem Konto kein Name hinterlegt, wird stattdessen Ihre E-Mail-Adresse verwendet
  • den Zeitpunkt der Erstellung des Berichts
  • die Zuordnung des Exportauftrags zu Ihrem Nutzerkonto
  • bei einem Abbruch des Exports die Zuordnung des Abbruchs zu dem Nutzerkonto, das ihn ausgelöst hat

Der Name bzw. die E-Mail-Adresse wird in die Fußzeile des erzeugten PDF-Dokuments geschrieben, damit nachvollziehbar bleibt, wer den Bericht erstellt hat. Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Nutzungsverhältnisses (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) sowie unser berechtigtes Interesse an der Nachvollziehbarkeit erzeugter Berichte (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Das erzeugte PDF wird nicht öffentlich zugänglich abgelegt; es ist ausschließlich über einen kurzlebigen, signierten Abruflink erreichbar. Exportaufträge und Berichte sind nur für die exportierende Person selbst sowie für Administratoren der Plattform sichtbar und abrufbar. Sie können Ihre eigenen Exportaufträge jederzeit in der Auftragsübersicht löschen; der Auftrag wird sofort entfernt, die zugehörige PDF-Datei wird anschließend automatisiert innerhalb weniger Stunden gelöscht. Bereits das Erstellen eines Schaltzustandsberichts legt einen Ihrem Nutzerkonto zugeordneten Berichtsauftrag an; löschen Sie diesen in der Auftragsübersicht, wird er sofort entfernt, die zugehörigen Berichtsdaten werden anschließend automatisiert innerhalb weniger Stunden gelöscht. Zur Speicherdauer siehe Ziffer 21.

Kamerabilder und Abruf durch Drittprogramme

An Streckenstationen können Kameras montiert sein, deren Standbilder die Zentrale in festen Abständen abholt und auf der Plattform ablegt. Auf diesen Bildern können Personen, Fahrzeuge und Kennzeichen erkennbar sein. Die Bilder sind Daten der jeweiligen Organisation; wir verarbeiten sie als Auftragsverarbeiter (siehe Ziffer 2).

Je Kamera wird nur das jeweils aktuelle Bild samt Aufnahmezeitpunkt gespeichert; jedes neue Bild überschreibt das vorherige, ein Bildarchiv wird nicht geführt. Die Bilder sind nicht öffentlich abrufbar, sondern ausschließlich über kurzlebige, signierte Abruflinks: innerhalb der Plattform für berechtigte Nutzer sowie über die Programmierschnittstelle (API) der Plattform.

Nutzer können API-Schlüssel mit der Berechtigung „Kamerabilder lesen“ erstellen und in Drittprogrammen hinterlegen, die ihre Organisation einsetzt oder Partnern bereitstellt (z. B. Anzeigesysteme in Leitstellen von Polizei und Feuerwehr). Ein solches Programm kann den Kamerakatalog abrufen und die aktuellen Bilder laden; ob ein neues Bild vorliegt, fragt es in regelmäßigen Abständen selbst ab. Die Plattform sendet von sich aus keine Bilder oder Meldungen an Drittprogramme. Ein solches Programm erhält dabei nie mehr, als der Inhaber des Schlüssels selbst sehen darf, auf Wunsch nur die Kameras ausgewählter Projekte. Ob und an wen Kamerabilder auf diesem Weg weitergegeben werden, entscheidet die Organisation als Verantwortliche; die Weitergabe endet, sobald der Schlüssel gelöscht oder deaktiviert wird oder der Inhaber die Berechtigung verliert.

Die Plattform hält Abrufe über die API mit Zeitpunkt, Schlüsselkennung und Anfragepfad in ihren Betriebsprotokollen fest (siehe Ziffer 5); den Schlüssel selbst protokolliert sie dort nicht. Übergibt ein Drittprogramm den Schlüssel als Abfrageparameter in der Adresse statt im Anfrage-Header, wird er im Zugriffsprotokoll des Webservers unkenntlich gemacht; nur wenn bei der Anfrage ein Fehler auftritt, kann er im Fehlerprotokoll des Webservers erscheinen, das nach spätestens 14 Tagen gelöscht wird (siehe Ziffer 5).

KI-Schnittstelle (MCP)

Die Plattform bietet eine Schnittstelle nach dem Model Context Protocol (MCP), über die KI-Anwendungen wie Claude oder ChatGPT Daten der Plattform abfragen, daraus Auswertungen erstellen und im Namen des Nutzers Feedback an uns senden können. Wir betreiben dabei nur die Schnittstelle, kein KI-Modell. Der Zugriff erfolgt auf einem von zwei Wegen: mit einem API-Schlüssel, den ein Nutzer erstellt und in seiner eigenen KI-Anwendung hinterlegt, oder indem sich der Nutzer aus der KI-Anwendung heraus mit seinem Plattform-Konto anmeldet und den Zugriff ausdrücklich erlaubt (OAuth). Die Anwendung erhält nie mehr, als der Nutzer selbst sehen darf. Ein API-Schlüssel lässt sich zusätzlich auf ausgewählte Projekte beschränken; eine Anmeldung gilt für alle Projekte, auf die der Nutzer Zugriff hat. Schaltungen und Änderungen an Anlagen oder Daten sind über die Schnittstelle ausgeschlossen. Die einzige schreibende Funktion ist das Senden von Feedback an uns: Die KI-Anwendung kann eine Nachricht des Nutzers über die Feedback-Funktion an uns übermitteln (siehe Ziffer 15).

Bei der Anmeldung über OAuth erhält die KI-Anwendung nicht die Zugangsdaten des Nutzers, sondern ein Zugriffstoken, das eine Stunde gültig ist, und ein Aktualisierungstoken, mit dem sie den Zugriff verlängern kann, solange sie ihn mindestens alle 30 Tage nutzt. Eine Sperrung des Kontos beendet diesen Zugriff sofort; nach einer Änderung oder Zurücksetzung des Passworts oder wenn alle Sitzungen des Nutzers auf einmal beendet werden (eine einfache Abmeldung genügt nicht), endet er spätestens mit Ablauf des aktuellen Zugriffstokens, also nach höchstens einer Stunde. Außer der Nutzerkennung übermittelt die Plattform dabei keine Angaben zur Person, insbesondere weder Namen noch E-Mail-Adresse. Wir speichern die Registrierung der KI-Anwendung (Kennung, Name, Rücksprungadressen und weitere Angaben, die die Anwendung über sich veröffentlicht), die erteilte Zustimmung mit Zeitpunkt sowie die ausgestellten Aktualisierungstokens, diese nur als Prüfwert (Hash). Weist sich eine KI-Anwendung mit einer Internetadresse aus, ruft die Plattform das dort veröffentlichte Beschreibungsdokument der Anwendung ab; dabei werden keine Nutzerdaten übermittelt. Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Nutzungsverhältnisses (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).

Abrufbar sind ausschließlich Betriebsdaten der verkehrstechnischen Anlagen: Projekte, Zentralen, Stationen und Geräte mit ihrem aktuellen Zustand, Störungsmeldungen, die Schalthistorie von Wechselverkehrszeichen und aggregierte Verkehrsmesswerte. Angaben dazu, wer eine Anlage bedient hat, gibt die Schnittstelle nicht heraus: Namen, E-Mail-Adressen, Nutzerkennungen und IP-Adressen sind ebenso ausgeschlossen wie von Bedienern eingegebene Begründungen und Kommentare. Die Schalthistorie nennt nur die Art des Auslösers (Nutzer, System oder Gerät), nicht die bedienende Person. Die auf Wechselverkehrszeichen angezeigten Texte, auch von Bedienern eingegebene, sind öffentlich sichtbare Betriebsdaten und werden als solche übermittelt.

Die abgerufenen Daten gelangen an die KI-Anwendung des Nutzers und an deren Anbieter, der auch außerhalb der EU bzw. des EWR sitzen kann. Für die Betriebsdaten handeln wir dabei als Auftragsverarbeiter (siehe Ziffer 2); die Übermittlung erfolgt auf Weisung der Organisation, die ihr Nutzer durch Hinterlegen des API-Schlüssels oder durch Erlauben des Zugriffs erteilt. Die Organisation ist dafür verantwortlich, die KI-Anwendung auszuwählen, mit deren Anbieter die erforderlichen Vereinbarungen zu treffen und bei Anbietern außerhalb der EU bzw. des EWR eine Grundlage nach Art. 44 ff. DSGVO sicherzustellen (z. B. Angemessenheitsbeschluss oder Standardvertragsklauseln); dies gilt auch für die weitere Verwendung der Daten. Auf die Verarbeitung durch den Anbieter der KI-Anwendung haben wir keinen Einfluss.

Jeder Aufruf der Schnittstelle wird mit Zeitpunkt, Schlüsselkennung bzw. Kennung der über OAuth angemeldeten KI-Anwendung, Nutzerkennung, aufgerufener Funktion und deren Parametern in den Betriebsprotokollen festgehalten (siehe Ziffer 5); beim Senden von Feedback wird statt des Textes nur dessen Länge und die gewählte Kategorie protokolliert. Schlüssel und Tokens selbst protokolliert die Plattform nicht. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, Aufrufe nachvollziehen sowie Missbrauch und Störungen der Schnittstelle erkennen zu können (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

SIM- und Modemkennungen der Streckenstationen

Streckenstationen ohne TLS-Software melden der Zentrale neben ihren Betriebswerten die Kennungen ihrer Mobilfunkausstattung: die ICCID und die IMSI der eingesetzten SIM-Karte sowie die IMEI des Mobilfunkmodems. ICCID und IMSI kennzeichnen den Mobilfunkanschluss und lassen sich damit dem Inhaber des SIM-Vertrags zuordnen. Die Kennungen sind Daten der jeweiligen Organisation; wir verarbeiten sie als Auftragsverarbeiter (siehe Ziffer 2), damit Hardware und Mobilfunkanschluss einer Streckenstation eindeutig zugeordnet werden können.

Je Streckenstation wird nur der aktuelle Stand samt Meldezeitpunkt gespeichert; ändert sich eine Kennung, etwa nach dem Wechsel der SIM-Karte, wird der vorherige Stand überschrieben, eine Verlaufshistorie wird nicht geführt. ICCID und IMEI sehen Nutzer, die die Überwachungsdaten der Streckenstation einsehen dürfen; die IMSI wird gespeichert, aber nicht angezeigt. Die Kennungen werden weder an Dritte übermittelt noch in den Betriebsprotokollen festgehalten.

E-Mail-Versand

Wir versenden System-E-Mails an Ihre hinterlegte E-Mail-Adresse, z. B. Einmalcodes (OTP) zur Anmeldung, Bestätigungen bei Kontoänderungen sowie Einladungs- und Sicherheitsbenachrichtigungen. Der Versand erfolgt zur Durchführung des Nutzungsverhältnisses (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Werbliche E-Mails werden nicht versendet.

Zusätzlich versenden wir betriebliche Alarmbenachrichtigungen zu Störungen und Warnungen an technischen Anlagen (z. B. Hardwarefehler, Verbindungsabbrüche, Türöffnungen). Diese E-Mails erhalten ausschließlich Benutzer, die von einem Administrator in die Alarm-Verteilerliste aufgenommen wurden. Inhalt sind Angaben zur betroffenen Anlage und zur Art der Störung, nicht jedoch personenbezogene Daten Dritter. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse am sicheren und störungsfreien Betrieb der überwachten Anlagen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Wenn Sie die Feedback-Funktion nutzen, versendet die Plattform Ihr Feedback außerdem per E-Mail an unser Ticketsystem (siehe Ziffer 15).

Feedback-Funktion

Über die Schaltfläche „Feedback geben“ bzw. den gleichnamigen Eintrag im Nutzermenü oder aus einer an die KI-Schnittstelle angebundenen KI-Anwendung (siehe Ziffer 12) können Sie uns freiwillig Fehlermeldungen, Wünsche und Fragen zur Plattform übermitteln. Dabei verarbeiten wir:

  • Ihre Nachricht, die gewählte Kategorie sowie von Ihnen angehängte Bilder
  • einen beim Öffnen des Dialogs automatisch erstellten Screenshot der angezeigten Seite, sofern Sie ihn mitsenden; Sie sehen ihn vor dem Absenden und können ihn abwählen. Screenshots können personenbezogene Daten Dritter enthalten, die auf der Seite angezeigt werden
  • Kontaktdaten und Kontokontext: Name, E-Mail-Adresse, Nutzer-ID, Rolle und aktive Organisation sowie bei einer Impersonierung Name und E-Mail-Adresse des impersonierenden Administrators
  • technischen Kontext: aufgerufene Seite (URL), App-Version, Zeitpunkt, Browserkennung (User-Agent), Fenster- und Bildschirmgröße, Sprache, Zeitzone, Farbschema sowie bis zu 20 zuletzt im Browser aufgetretene Fehlermeldungen; bei fehlgeschlagenen Serveranfragen nur deren Pfad und Fehlercode, ohne Inhalte der Anfragen

Ihre IP-Adresse wird nicht mit dem Feedback übermittelt. Welche Angaben mitgesendet werden, können Sie vor dem Absenden im Dialog einsehen.

Senden Sie Feedback über die KI-Schnittstelle, übermittelt die Plattform nur Ihre Nachricht und die Kategorie, die oben genannten Kontaktdaten und den Kontokontext sowie App-Version, Zeitpunkt, die Kennung des aufrufenden Programms (User-Agent) und den Hinweis, dass das Feedback über die KI-Schnittstelle kam; Bilder, Screenshots, Seitenadresse und Browserangaben entfallen. Die Nachricht formuliert Ihre KI-Anwendung; deren Anbieter verarbeitet sie daher ebenfalls (siehe Ziffer 12). Die Schnittstelle weist die KI-Anwendung an, Ihnen den Text vor dem Senden zu zeigen und nur mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung zu senden; ob die Anwendung das einhält, können wir nicht beeinflussen. Senden Sie Feedback nur, wenn Sie den Text kennen.

Zweck ist die Bearbeitung Ihres Anliegens sowie die Fehlerbehebung und Weiterentwicklung der Plattform; hierin liegt auch unser berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Nutzung ist freiwillig; wenn Sie kein Feedback senden, entstehen Ihnen keine Nachteile.

Das Feedback wird per E-Mail über unseren E-Mail-Versanddienstleister (je nach Konfiguration Resend, Inc. oder Twilio Inc. mit dem Dienst SendGrid, jeweils USA) an unser Ticketsystem Linear der Linear Orbit, Inc., USA, übermittelt und dort als Vorgang gespeichert; Ihre E-Mail-Adresse wird dabei als Antwortadresse hinterlegt. Für das Ticketsystem haben wir die Datenregion Europäische Union gewählt; die Inhalte der Vorgänge einschließlich der Anhänge werden daher in der EU gespeichert. Zugriff darauf haben nur die mit der Bearbeitung befassten Mitarbeitenden unseres Unternehmens.

Da Linear und unser E-Mail-Versanddienstleister ihren Sitz in den USA haben und die E-Mail auf ihrem Weg die Systeme des Versanddienstleisters durchläuft, ist eine Übermittlung in die USA bzw. ein Zugriff aus den USA (z. B. im Rahmen von Wartung und Support) nicht ausgeschlossen. Soweit der jeweilige Empfänger nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert ist, stützen wir dies auf den Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission (Art. 45 DSGVO), im Übrigen auf die EU-Standardvertragsklauseln (Durchführungsbeschluss (EU) 2021/914) gemäß Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO.

Enthalten Ihre Nachricht, angehängte Bilder oder der Screenshot Daten Ihrer Organisation (z. B. Anlagen- und Betriebsdaten oder Angaben zu anderen Nutzern), verarbeiten wir diese ausschließlich zur Bearbeitung des gemeldeten Anliegens im Auftrag Ihrer Organisation auf Grundlage des Auftragsverarbeitungsvertrags (siehe Ziffer 2). Bitte übermitteln Sie nur, was für Ihr Anliegen erforderlich ist.

Wir speichern Feedback in unserem Ticketsystem bis zur Erledigung des Anliegens und löschen es spätestens 12 Monate danach. Beim E-Mail-Versanddienstleister werden die Nachrichten nur zur Zustellung und im Rahmen seiner vertraglichen Löschfristen gespeichert.

Push-Benachrichtigungen (Web Push)

Sie können Alarm- und Systembenachrichtigungen zusätzlich als Push-Benachrichtigung auf einzelnen Endgeräten empfangen. Push-Benachrichtigungen sind standardmäßig deaktiviert und werden pro Gerät einzeln aktiviert: Sie schalten den Schalter in den Benachrichtigungs-Einstellungen ein und bestätigen anschließend die Berechtigungsanfrage Ihres Browsers.

Mit der Aktivierung erstellt Ihr Browser ein Push-Abonnement, das wir Ihrem Benutzerkonto zuordnen und speichern. Gespeichert werden die Endpunkt-Adresse (URL) des vom Browserhersteller betriebenen Push-Dienstes, zwei von Ihrem Browser erzeugte kryptografische Schlüssel zur Verschlüsselung der Nutzlast, eine Bezeichnung des Browsers bzw. Geräts zur Wiedererkennung in der Geräteliste sowie Zeitstempel der Einrichtung und der letzten Nutzung. Ein Benutzerkonto kann mehrere Abonnements für mehrere Geräte haben.

Der Inhalt einer Benachrichtigung (Art des Alarms, betroffene Zentrale bzw. Streckenstation, Zeitpunkt) wird mit den Schlüsseln Ihres Browsers verschlüsselt und über den Push-Dienst Ihres Browserherstellers an Ihr Gerät ausgeliefert. Je nach eingesetztem Browser ist dies die Apple Inc., One Apple Park Way, Cupertino, CA 95014, USA (Safari/iOS), die Google LLC bzw. die Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland (Chrome/Android) oder die Mozilla Corporation, 149 New Montgomery Street, San Francisco, CA 94105, USA (Firefox). Der Push-Dienst erhält die verschlüsselte Nutzlast, die Endpunkt-Adresse sowie Metadaten wie Ihre IP-Adresse und den Zustellzeitpunkt; den Inhalt der Benachrichtigung kann er nicht entschlüsseln. Eine Übermittlung in die USA kann dabei nicht ausgeschlossen werden; soweit der jeweilige Anbieter unter dem EU-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert ist, besteht insoweit ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission (Art. 45 DSGVO), ansonsten stützen wir die Übermittlung auf Standardvertragsklauseln (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO).

Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO sowie § 25 Abs. 1 TDDDG für das Speichern des Abonnements in Ihrem Endgerät). Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, indem Sie den Schalter in den Benachrichtigungs-Einstellungen wieder ausschalten, das Gerät dort aus der Geräteliste entfernen, sich auf dem betreffenden Gerät abmelden oder die Berechtigung in Ihrem Browser entziehen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.

Zur Zustellsicherheit des Alarmkanals speichern wir zu jedem Push-Versand einen Zustellbeleg pro Gerät: den Versandzeitpunkt sowie die Zeitpunkte, zu denen Ihr Gerät die Benachrichtigung empfangen, angezeigt, angeklickt bzw. geschlossen hat, und im Fehlerfall die Fehlermeldung des Push-Dienstes. Daraus zeigen wir Ihnen in der Geräteliste „zuletzt empfangen“ und „zuletzt geklickt“ an — Ihr Nachweis, dass ein Gerät Sie tatsächlich erreicht. Zustellbelege werden nach 90 Tagen automatisch gelöscht und nicht zur Profilbildung oder Verhaltensanalyse verwendet.

Zusätzlich löschen wir gespeicherte Abonnements, wenn Sie Ihr Passwort ändern, wenn Sie „andere Geräte abmelden“ verwenden, und wenn der Push-Dienst uns mitteilt, dass die Endpunkt-Adresse nicht mehr besteht. Über Push-Benachrichtigungen werden ausschließlich Alarm- und Systembenachrichtigungen zugestellt; eine Verhaltensanalyse (Tracking) findet nicht statt und werbliche Inhalte werden nicht versendet.

Hosting

Die Plattform wird auf Servern der Hetzner Online GmbH, Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen, Deutschland, in Rechenzentren innerhalb Deutschlands betrieben. Mit dem Hosting-Anbieter besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO. Durch das Hosting selbst werden keine personenbezogenen Daten in Drittländer außerhalb der EU/des EWR übermittelt.

Alle Aufrufe der Plattform im Browser und über die Programmierschnittstelle (API) laufen jedoch über den vorgeschalteten Dienst Cloudflare, bevor sie unsere Server erreichen; dabei ist eine Verarbeitung in Drittländern, insbesondere in den USA, nicht ausgeschlossen (siehe Ziffer 18). Ebenso werden über die Feedback-Funktion gesendete Inhalte über Dienstleister mit Sitz in den USA übermittelt; die Speicherung in unserem Ticketsystem erfolgt in der EU (siehe Ziffer 15). Daten, die Nutzer über die KI-Schnittstelle an eine KI-Anwendung übermitteln, können an deren Anbieter in Drittländer gelangen (siehe Ziffer 12).

Schutz vor Angriffen und Auslieferung (Cloudflare)

Zum Schutz der Plattform vor Angriffen, etwa vor Überlastungsangriffen (DDoS) und automatisierten Zugriffen, sowie zur zuverlässigen Auslieferung ihrer Inhalte setzen wir den Content-Delivery- und Reverse-Proxy-Dienst der Cloudflare, Inc., 101 Townsend St., San Francisco, CA 94107, USA (nachfolgend „Cloudflare“), ein. Sämtliche Aufrufe der Plattform, sowohl im Browser als auch über die Programmierschnittstelle (API), werden zunächst an Server von Cloudflare geleitet und erst von dort an unsere Server in Deutschland weitergegeben.

Cloudflare entschlüsselt dabei die verschlüsselte Verbindung (TLS) zwischen Ihrem Endgerät und Cloudflare und leitet die Anfrage über eine neue verschlüsselte Verbindung an unsere Server weiter. Cloudflare verarbeitet daher alle Daten, die zwischen Ihrem Endgerät und der Plattform übertragen werden, insbesondere:

  • Ihre IP-Adresse
  • Browser- und Gerätedaten (User Agent), die aufgerufene Adresse (URL), den Zeitpunkt der Anfrage sowie weitere technische Angaben der Anfrage (z. B. Anfrage-Header)
  • die von Ihrem Browser mitgesendeten Cookies, einschließlich des Cookies Ihrer Anmeldesitzung
  • die Inhalte der Anfragen und Antworten, also sämtliche Daten, die Sie in der Plattform eingeben oder abrufen, einschließlich Ihrer Anmeldedaten (z. B. E-Mail-Adresse, Passwort und Einmalcodes)

Cloudflare ist für uns als Auftragsverarbeiter tätig. Grundlage ist der Auftragsverarbeitungsvertrag von Cloudflare (Cloudflare Customer Data Processing Addendum), der Bestandteil unseres Vertrags mit Cloudflare ist (Art. 28 DSGVO). Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist unser berechtigtes Interesse an einer sicheren, vor Angriffen geschützten und zuverlässig erreichbaren Plattform (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); der Einsatz von Cloudflare ist zugleich Teil unserer technischen Maßnahmen zur Sicherheit der Verarbeitung (Art. 32 DSGVO). Im Rahmen von Sicherheitsprüfungen kann Cloudflare technisch notwendige Cookies in Ihrem Browser setzen (siehe Ziffer 6).

Cloudflare betreibt ein weltweites Servernetz. Welcher Server eine Anfrage bearbeitet, hängt in der Regel davon ab, von wo aus Sie die Plattform aufrufen. Eine Beschränkung der Verarbeitung auf Server in der EU haben wir mit Cloudflare nicht vereinbart; eine Verarbeitung außerhalb der EU/des EWR, insbesondere in den USA, ist daher nicht ausgeschlossen. Cloudflare ist unter dem EU-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert, sodass insoweit ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission besteht (Art. 45 DSGVO). Ergänzend sind im Auftragsverarbeitungsvertrag die EU-Standardvertragsklauseln (Durchführungsbeschluss (EU) 2021/914) gemäß Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO vereinbart; sie gelten insbesondere dann, wenn die Zertifizierung entfällt.

Eine eigene Speicherfrist für die bei Cloudflare verarbeiteten Daten legen wir nicht fest. Cloudflare speichert sie nach Maßgabe des Auftragsverarbeitungsvertrags nur so lange, wie es für die Erbringung des Dienstes erforderlich ist, längstens bis zum Ende unseres Vertrags mit Cloudflare. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung von Cloudflare (https://www.cloudflare.com/privacypolicy/).

Empfänger und Kategorien von Empfängern

Innerhalb unseres Unternehmens erhalten nur diejenigen Stellen Zugriff auf Ihre Daten, die diesen für die genannten Zwecke benötigen. Darüber hinaus können folgende Kategorien von Empfängern Daten erhalten:

  • Auftragsverarbeiter, die uns beim Betrieb der Plattform unterstützen (insbesondere Hosting- und E-Mail-Versanddienstleister), jeweils auf Grundlage eines Vertrags gemäß Art. 28 DSGVO
  • Cloudflare, Inc. (USA) als Auftragsverarbeiter, über den sämtliche Aufrufe der Plattform im Browser und über die API laufen (siehe Ziffer 18)
  • die Administratoren Ihrer Organisation, soweit dies zur Verwaltung der Nutzerkonten erforderlich ist (z. B. Name, E-Mail-Adresse, Rollen und sicherheitsrelevante Kontoereignisse)
  • andere Nutzer der Plattform, die über die Berechtigung zum Abruf von Schaltzustandsberichten verfügen, soweit Sie einen Bericht als PDF exportiert haben (siehe Ziffer 10)
  • Microsoft, sofern Ihre Organisation die Anmeldung über Microsoft Entra ID nutzt (siehe Ziffer 7)
  • Google, sofern Sie die optionale Kartenansicht (Google Maps) aktiviert haben (siehe Ziffer 9)
  • Apple, Google bzw. Mozilla als Betreiber des Push-Dienstes Ihres Browsers, sofern Sie Push-Benachrichtigungen auf einem Gerät aktiviert haben (siehe Ziffer 16)
  • Linear Orbit, Inc. (USA; Datenspeicherung in der EU) als Betreiber unseres Ticketsystems sowie unser E-Mail-Versanddienstleister, sofern Sie Feedback senden (siehe Ziffer 15)
  • Drittprogramme, in denen Nutzer Ihrer Organisation einen API-Schlüssel für den Abruf von Kamerabildern hinterlegt haben (siehe Ziffer 11)
  • KI-Anwendungen und deren Anbieter, die Nutzer Ihrer Organisation per API-Schlüssel oder Anmeldung mit ihrem Konto an die KI-Schnittstelle angebunden haben; übermittelt werden Betriebsdaten der Anlagen und bei einer Anmeldung die Nutzerkennung, nicht aber Name oder E-Mail-Adresse (siehe Ziffer 12)
  • öffentliche Stellen, sofern wir hierzu gesetzlich verpflichtet sind (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO)

Eine Übermittlung zu Werbezwecken oder ein Verkauf von Daten findet nicht statt.

Datensicherheit

Wir treffen technische und organisatorische Maßnahmen gemäß Art. 32 DSGVO, um Ihre Daten gegen Verlust, Missbrauch und unbefugten Zugriff zu schützen. Hierzu gehören insbesondere die verschlüsselte Übertragung sämtlicher Daten (TLS), auch zwischen Cloudflare und unseren Servern, die Abwehr von Angriffen über Cloudflare (siehe Ziffer 18), die ausschließliche Speicherung von Passwörtern als kryptografische Hashwerte, rollenbasierte Zugriffskontrollen, die Protokollierung sicherheitsrelevanter Ereignisse sowie optionale Zwei-Faktor-Authentifizierung und die optionale passwortlose Anmeldung mit Passkeys. Die Maßnahmen werden fortlaufend dem Stand der Technik angepasst.

Speicherdauer

Wir speichern personenbezogene Daten nur so lange, wie dies für die genannten Zwecke erforderlich ist:

  • Kontodaten: für die Dauer des Nutzungsverhältnisses; Sie können Ihr Konto jederzeit selbst löschen (nach Bestätigung über einen per E-Mail zugesandten Link). Nach Löschung des Kontos werden die zugehörigen Daten entfernt, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten (z. B. aus Handels- oder Steuerrecht) entgegenstehen
  • Sitzungsdaten: für die Dauer der jeweiligen Sitzung zuzüglich technischer Nachlauffristen
  • Zähler zur Begrenzung von Anmeldeversuchen (IP-Adresse und aufgerufene Funktion): längstens 5 Minuten
  • Sicherheits- und Protokolldaten (Audit-Historie), einschließlich Einträgen zu fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen: längstens 90 Tage; kontobezogene Ereignisse werden zudem spätestens mit Löschung des zugehörigen Kontos entfernt
  • Schaltzustandsberichte und Berichts-Exporte (PDF): der Berichtsauftrag samt Berichtsdaten sowie der Exportauftrag und die erzeugte PDF-Datei werden jeweils 30 Tage nach Abschluss, Abbruch oder Fehlschlag automatisch gelöscht, auf Wunsch früher durch Löschen in der Auftragsübersicht
  • Kamerabilder: je Kamera nur das aktuelle Bild samt Aufnahmezeitpunkt; es wird durch das nächste Bild überschrieben, ein Bildarchiv wird nicht geführt
  • SIM- und Modemkennungen der Streckenstationen: nur der aktuelle Stand; er wird bei jeder Änderung überschrieben und mit der Streckenstation gelöscht
  • Feedback: bis zur Erledigung des Anliegens, längstens 12 Monate danach
  • Zustimmungen und Aktualisierungstokens für KI-Anwendungen (KI-Schnittstelle): bis zur Löschung des Kontos; ein Aktualisierungstoken verfällt 30 Tage nach seiner letzten Verwendung, ein Zugriffstoken nach einer Stunde
  • Betriebsprotokolle der Anwendung: längstens 30 Tage; auf den Anwendungsservern selbst werden sie bereits nach wenigen Tagen durch neuere Protokolldateien ersetzt
  • Zugriffs- und Fehlerprotokolle des Webservers sowie Angaben zu automatischen IP-Sperren: längstens 14 Tage
  • bei Cloudflare verarbeitete Daten: nach den Vorgaben des Auftragsverarbeitungsvertrags mit Cloudflare (siehe Ziffer 18)
  • VPN-Verbindungsstatus: nur der zuletzt erfolgreich abgerufene Stand; jeder erfolgreiche Abruf überschreibt den vorherigen, sodass getrennte Verbindungen damit entfallen. Ist ein VPN-Server nicht erreichbar, bleibt der zuletzt erfolgreich abgerufene Stand längstens 24 Stunden erhalten. Wird ein VPN-Server deaktiviert oder aus der Plattform entfernt, werden dessen Verbindungsdaten sofort gelöscht. Eine Verlaufshistorie wird nicht geführt

Nach Ablauf der jeweiligen Fristen werden die Daten gelöscht oder anonymisiert. Auf Wunsch stellen wir Ihnen die zu Ihrem Konto gespeicherten personenbezogenen Daten in einem maschinenlesbaren Format bereit (Datenexport); dies ist auch self-service über Ihr Profil möglich.

Keine automatisierte Entscheidungsfindung

Eine automatisierte Entscheidungsfindung im Einzelfall einschließlich Profiling im Sinne des Art. 22 DSGVO findet nicht statt.

Ihre Rechte

Ihnen stehen als betroffener Person folgende Rechte zu:

  • Auskunft über die verarbeiteten Daten (Art. 15 DSGVO)
  • Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO)
  • Löschung (Art. 17 DSGVO)
  • Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
  • Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)

Zur Ausübung Ihrer Rechte genügt eine formlose Mitteilung an [email protected]. Soweit Ihre Organisation Verantwortlicher ist (siehe Ziffer 2), leiten wir Ihre Anfrage an diese weiter bzw. verweisen Sie an Ihre Organisation.

Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO)

Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten, die auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse) erfolgt, Widerspruch einzulegen. Legen Sie Widerspruch ein, werden wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr verarbeiten, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Der Widerspruch kann formlos an [email protected] gerichtet werden.

Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde

Unbeschadet anderweitiger Rechtsbehelfe haben Sie das Recht auf Beschwerde bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes (Art. 77 DSGVO). Die für uns zuständige Aufsichtsbehörde ist:

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg Lautenschlagerstraße 20 70173 Stuttgart https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de

Änderungen dieser Datenschutzerklärung

Wir passen diese Datenschutzerklärung an, wenn sich die Datenverarbeitung auf der Plattform oder die Rechtslage ändert. Die jeweils aktuelle Fassung ist jederzeit über die Plattform abrufbar. Über wesentliche Änderungen informieren wir die Nutzer bzw. deren Organisationen in geeigneter Weise.